Die DUO-Hybrid Anlage wurde in nur schs Monaten an den Start gebracht. Geschäftsführer Jens Kater (r.) hier mit Michael Kucharcyzk (li.) und Wolfgang Nübel - ist stolz auf sein gesamtes Team.

„Wir sind das Schnellboot in der Branche“

In der Serie „Made in Hemer“ steht heute das Unternehmen und WI-Mitglied Giersch aus Deilinghofen im Fokus. Deilinghofen 1951 gegründet, hat sich das Deilinghofer Unternehmen Giersch (Enertech) zu einem der weltweit führenden Hersteller von Öl-, Gas- und Kombibrennern entwickelt. Für unsere Serie „Made in Hemer“ durften wir mal hinter die Kulissen blicken.
Giersch hat 25 Vertretungen in Deutschland sowie eigene Niederlassungen und Repräsentanzen in Polen, Russland, Kroatien, Slowenien und den baltischen Ländern. Dazu kommen Vertriebspartner in über 50 weiteren Ländern. Das steht für ein gut aufgebautes Vertriebsnetzwerk. Wichtig ist dem Unternehmen, dass die Kunden, egal in welchem Land sie sitzen, optimal betreut werden. In Hemer betreibt Giersch neben der Verwaltung die Produktion und ein Schulungszentrum. Weitere Schulungszentren gibt es in Hohenaspe und Pforzen.

Hochwertige und emissionsarme Technik
Giersch gilt als Spezialist für hochwertige und emissionsarme Technik. Das Mitarbeiterteam entwickelt und fertigt Öl-, Gas und Kombibrenner für Gewerbe- und Industrieanlagen und den privaten Bereich. „Unser Kerngeschäft ist das Brennergeschäft“, sagt Regionalvertriebsleiter Wolfgang Nübel, „aber nach der Jahrtausendwende haben wir begonnen, uns neu auszurichten. So werden seit 2007 auch Wärmepumpen und Solartechnik angeboten. Im Unternehmen gibt es mittlerweile mehrere Produktionsbereiche, neu in der Produktpalette sind PV-T-Module, die gut ins Gesamtportfolio passen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Gebäudebestandssanierung. „Der ökologische Fußabdruck wird in der Gesellschaft immer bedeutsamer. Aus diesem Grund agieren wir ganz nach dem Motto „Giersch Goes Green“ und bieten unseren Kunden regenerative Lösungen in Form von Hybrid-Lösungen, an. Ziel ist es, einen Beitrag in der Energiewende zu leisten“, erläutert Controller Michael Kucharczyk.
Geschäftsführer Jens Kater hat 2019 bei Giersch begonnen. Der 56-Jährige blickt auf über 30 Jahre Erfahrung in der Branche zurück. Er macht deutlich, was seinen Betrieb ausmacht: „Wir sind das Schnellboot in der Branche. Wir reagieren sofort auf die Marktsituation und haben keine langen Entscheidungswege“, sagt er und macht dem Mitarbeiterteam ein großes Kompliment: „Es ist der Teamgedanke im Unternehmen, die Mentalität, die mir gefällt“.
Sauerländer seien eben bodenständig, fleißig und ehrlich. Bei Giersch arbeiten viele langjährige Mitarbeiter. „Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 23,6 Jahre“, erläutert Jens Kater im Gespräch mit unserer Zeitung.

DUO-Hybrid-Anlage in nur sechs Monaten entwickelt
„Die DUO-Hybrid-Anlage haben wir innerhalb von sechs Monaten auf die Beine gestellt“, ist Jens Kater stolz auf seine Mannschaft, „das war eine Meisterleistung!“ Beim DUO-Hybrid-Konzept handelt es sich um die Kombination von Gas-Brennwerttechnik mit regenerativer Wärmepumpentechnologie.
Es sei wichtig für das Unternehmen und die Region, dass man sich weiterentwickele. Der klassische Brenner verliere an Bedeutung, sei aber immer noch ein Exportschlager. Dekarbonisierung – die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen durch den Einsatz kohlenstoffarmer Energiequellen – sei ein großes Thema, so Kater, der Umbau erfolge im Sinne der Ökologie und Ökonomie.

Der Wissenstransfer muss funktionieren
Bedeutend sei es, dass im Betrieb alle mitgenommen werden, dass der Wissenstransfer funktioniere. Auch bei Giersch ist man auf der Suche nach Fachkräften. Zudem gibt es noch freie Ausbildungsplätze. Jens Kater: „Wichtig ist es, dass wir einen Teamplayer bekommen!“

Quelle: IKZ Carmen Ahlers

 

Die DUO-Hybrid Anlage wurde in nur schs Monaten an den Start gebracht. Geschäftsführer Jens Kater (r.) hier mit Michael Kucharcyzk (li.) und Wolfgang Nübel - ist stolz auf sein gesamtes Team.