Kulturquartier erhält einen neuen Eingang

29.07.2020: Bauarbeiten beginnen in der kommenden Woche. Stadt investiert rund 250.000 Euro für bessere Erreichbarkeit. Was lange währt, soll jetzt endlich gut werden: Das Kulturquartier am Sauerlandpark erhält einen neuen Zugang.

Fünf Jahre nach dem Einzug von Musikschule und Volkshochschule erhält das Kulturquartier am Sauerlandpark einen neuen Eingang.

In der kommenden Woche wird mit dem Anbau der Terrasse auf der Stadtseite des VHS- und Musikschulgebäudes begonnen. Mit einer Fertigstellung wird noch im Oktober gerechnet. Der Umbau soll die jahrelange Kritik an der schlechten Beschilderung und dem rückseitigen Treppenhaus zur Musikschule, Volkshochschule, Sauerlandpark GmbH, Beratungsstellen und Museen verbessern.

Investition schon im Haushalt 2019 genehmigt

Eigentlich hätten die Bauarbeiten schon im November und im Dezember 2019 erfolgen sollen, doch die Ergebnisse der Ausschreibung sorgten für Ernüchterung. 250.000 Euro hatte der Rat im Haushalt 2019 für den neuen Zugang zum Gebäude 15 am Sauerlandpark genehmigt. Teurer sollte es auf keinen Fall werden. Aus „wirtschaftlichen Gründen“ hat die Stadt daher einige technische Details verändert und die Rampe angepasst.

Der im Februar 2019 beschlossene Entwurf des Architekten Anselm Vedder sieht einen zentralen neuen Eingang mit vorgelagerter Terrasse an der Vorderseite des Gebäudes am Nelkenweg vor. Erreichbar soll der deutlich über Straßenniveau liegende Eingang über eine neue Außentreppe als auch barrierefrei über eine Rampe sein. Von dort treten die Besucherinnen und Besucher direkt in den Lichthof, der damit als Foyer für das gesamte Kulturquartier dienen würde. „Der Lichthof wartet darauf,wachgeküsst zu werden“, freut sich Vedder darauf, dass die Menschen,die das Kulturquartier betreten, sich von dort aus orientieren können.

Eine störende Wasserleitung am Gebäude ist bereits verlegt worden, nun kann mit den Fundamentarbeiten begonnen werden. Der Durchbruch zum Gebäude erfolgt dann erst in der letzten Phase.

Zusätzlich zu diesem neuen Eingang sind mittelfristig die Sanierung der Fassade des einstigen Kasernenblocks und der Austausch sämtlicher Fenster geplant. Dann soll auch ein großer Schriftzug an der Gebäudeseite erfolgen. Die Gesamtmaßnahme würde nach bisherigen Schätzungen weitere rund 650.000 Euro kosten. Der neue Eingang wird bereits so geplant, dass die neue Fassade angeglichen werden kann.

Quelle IKZ Ralf Engel