Zweiter Regionale-Stern für Hemer

21.08.2020: Landrat überbringt die frohe Kunde. Mit Volldampf geht es Richtung des dritten Sterns. Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Monaten kam Landrat Thomas Gemke mit einer Urkunde in der Hand in das Hemeraner Rathaus, und das ist ein richtiger Grund zur Freude.

 

Der erste Beigeordnete Christian Schweitzer und der Ausschuss-Vorsitzende Holm Diekenbrock zeigen die Urkunden.

So sieht der Entwurf von Eva Reber Architektur + Städtebau für die Stadtbücherei aus. Für die City wäre das Gebäude ein Schritt nach vorn

Die Stadt Hemer hat für ihr Projekt „Stadtmitte 4.0“ den zweiten Regionale-Stern bekommen. Die frohe Botschaft verkündete der Erste Beigeordnete Christian Schweitzer am Mittwoch im Kulturausschuss. Die Reaktion darauf war langer Applaus und verdeutlichte, wie wichtig allen dieser Stern ist, um weiter an dem ehrgeizigen Projekt arbeiten und die Stadtentwicklung weiter voranbringen zu können. Insgesamt wurden 14 Projekte in Meschede vom Regionale-Ausschuss ausgezeichnet, eines schon mit dem dritten Stern, zwei mit dem zweiten Stern.


Stadtbücherei der Zukunft

Die Villa Prinz und die angrenzenden Fabrikationsanlage sollen mit einem gläsernen Vorbau zur „Bücherei der Zukunft“ und „Digitalen Mitte“ umgebaut werden. Auch ein Teil des Projekts ist der Lesegarten im umliegenden Park. Dies soll laut Stadt eine nachhaltige Aufwertung der Aufenthaltsqualität gewährleisten, um die Innenstadt deutlich attraktiver zu machen. Ebenso geplant sind neue digitale Arbeitsformen und Ausstattungen wie VR-Brillen und 3D-Scanner in der neuen Stadtbücherei.

Den ersten Stern hat die Verwaltung im Oktober des vergangenen Jahres für ihr „Projekt mit einer herausragenden konzeptionellen Idee“ bekommen, und dann galt es, weiter an der Idee und der Umsetzung zu feilen.

Der zweite Stern stuft das Vorhaben im Herzen der Stadt zu diesem Zeitpunkt als förderungswürdig ein. „Wir reden hier nicht mehr von kleinen Sondertöpfen, sondern von großen Millionentöpfen“, machte Christian Schweitzer deutlich, wie bedeutend der zweite Regionale-Stern sei. Jetzt gelte es, Hausaufgaben zu machen. „Wir brauchen ein Handlungskonzept, das im Rathaus zusammen mit der Öffentlichkeit und der Politik erarbeitet werden muss, dazu kommt eine Entwurfsplanung mit detailliter Kostenberechnung“. 500.000 Euro müsse die Stadt dafür in die Hand nehmen, ohne genau zu wissen, ob sie die Förderung letztlich auch bekomme. „Wir werden dieses Geld in den Haushaltsplan 2021 mit aufnehmen, da wir diesen Bereich auf jeden Fall angehen werden“, erläuterte Schweitzer, der natürlich hofft, dass so gute Arbeit geleistet wird, um den Regionale-Ausschuss zu überzeugen.


Baubeginn könnte 2023 erfolgen

Wenn alles nach Plan läuft und die Stadt tatsächlich mit dem dritten Stern ausgezeichnet wird, könnte der Baubeginn im Jahr 2023 erfolgen. Die Fertigstellung sei laut Schweitzer dann in 2024/2025 zu erwarten.

Quelle IKZ Carmen Ahlers