Der damalige Hemeraner Bürgermeister Hans Meyer hat vor 50 Jahren den Grundstein zur Tiefgarage vor dem Hademarebad gelegt. © IKZ-Archiv | Repro: Hendrik Schulze Zumhülsen, Foto: Dieter Daunke

Hemer baut neue Mitte: Historische Entwicklungen vor 50 Jahren prägen bis heute

Vor 50 Jahren veränderten Entscheidungen und Spatenstiche Hemers Stadtbild nachhaltig. Wie entstand die neue Mitte mit dem Verwaltungshochhaus? Es waren historische Entscheidungen und Ereignisse, die Hemer vor einem halben Jahrhundert nachhaltig verändert haben. Ein Jahr nach der kommunalen Neuordnung, bei der die Stadt ihre Selbstständigkeit erhalten konnte, sollte 1976 für alle sichtbar eine neue Mitte geschaffen werden. Die Stadtkernsanierung lief auf Hochtouren. Im Ergebnis prägen seither das Verwaltungshochhaus mit Tiefgarage und Handelsflächen, sowie das bereits 1973 eingeweihte Hallenbad die Innenstadt.
Welch ein riesiger und in den 1960er Jahren zur Industriebrache verkommener Firmenkomplex sich mitten im zukünftigen „Herzen der Stadt“ befand, daran können sich nur noch ältere Hemeraner erinnern. Die Hallen der Nietenfabrik Gebrüder Prinz füllten das Gelände zwischen Bahnhof und Stadtbücherei bis zum heutigen Marktplatz. Schon 1908 beschäftigte das Unternehmen 160 Mitarbeiter. 1920 wurde die Nietenfabrik an Hoesch verkauft. 1939 vereinigte Hoesch die Nietenfabrik mit den Dortmunder Hammerwerken zur Firma Becke-Prinz GmbH. Nach der Stilllegung durch Hoesch wurden nur noch Teile der Hallen für die Produktion genutzt. Leerstand und Verfall nahmen zu. 1969 erwarb die Stadt Hemer über die Landesentwicklungsgesellschaft die nicht mehr genutzte Fabrikanlage, um sie in den Folgejahren abzureißen. Die Planungen für die neue Mitte liefen.

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Quelle: IKZ Ralf Engel
 

Der damalige Hemeraner Bürgermeister Hans Meyer hat vor 50 Jahren den Grundstein zur Tiefgarage vor dem Hademarebad gelegt. © IKZ-Archiv | Repro: Hendrik Schulze Zumhülsen, Foto: Dieter Daunke