Neues Stadtfest erstmals am 12. Mai

27.11.2018: Kulturausschuss zeigt sich begeistert vom Konzept eines „Familienkulturtags“, mit dem eine Attraktivitätssteigerung der Innenstadt beispielhaft demonstriert wird. Seit Jahren fordert die Wirtschaftsinitiative eine Aufwertung der Innenstadt durch ein zusätzliches Stadtfest. Im kommenden Jahr wird dieser Wunsch erfüllt.

Der Park der Türmchenvilla soll Standort der "Waldbühne" werden, auf und an der Vorführungen uns Mitmach-Aktionen speziell für Kinder stattfinden sollen.

Am Sonntag, 12. Mai, findet der erste „Familienkulturtag“ statt, und zwar nicht nur auf dem neuen Markt, sondern auch in den angrenzenden Bereichen, insbesondere auf der Grünfläche zwischen der Bücherei und der Türmchenvilla. Der Kulturausschuss hat in der vergangenen Woche grünes Licht für die Veranstaltung gegeben, die sich die Stadt 40.000 Euro kosten lässt.
Um nachhaltige Wirkung zu erzielen soll der Familienkulturtag beispielhaft demonstrieren, wie durch Aktionen die Innenstadt attraktiver gemacht werden kann und Menschen angelockt und zum längeren Bleiben bewegt werden können. Zu diesem Zweck wird es, neben der von den Herbsttagen und dem Weihnachtsmarkt bekannten Hauptbühne, im genannten Grünbereich eine „Waldbühne“ und am Christophorus-Brunnen eine „Theater Bühne“ mit der Rathaustreppe als Sitztribüne für das Publikum geben. Während die „Waldbühne“ speziell Schauplatz von Mitmach-Angeboten für Kinder sein wird, gibt es auf der Theaterbühne Beiträge des Städtischen Kinder- und Jugendtheaters Stageplay und des Vereins „Theater am Park“. Auf der Hauptbühne werden Bands, Musiker und Tanzgruppen auftreten. Und „Walking Acts“ wie die von den Herbsttagen bekannten Stelzenläufer werden durch die Stadt ziehen und die einzelnen Bereiche so miteinander verknüpfen.

Streetfood, Kuchenbuffetund mobiles Grün

Auch gastronomisch werden besondere Akzente gesetzt: Die Angebote am Neuen Markt sollen an ein Streetfood-Festival erinnern, mit vielfältigen Speisen, die vom üblichen abweichen. Und ein Kuchenbuffet könnte entweder von teilnehmenden Vereinen und Gruppen oder von heimischen Bäckern und Konditoren bestückt werden. Fürs Auge wird der Platz mit mobilen Grünpflanzen, Sonnenschirmen oder sogar Kunstausstellungen aufgewertet.
Großes Lob gab es für dieses vom Kulturbüro ausgearbeitete Konzept. „Wir sind begeistert – auch von der detaillierten Kostenaufstellung“ sagte Maria Schlager-Fritsch (GAH) und Christa Wipper (SPD) stimmte zu: „Da gibt es nix zu meckern, das Konzept ist toll.“ Auch Charly Stenner-Borghoff (CDU) widersprach nicht, merkte aber an, dass 40.000 Euro eine Menge Geld für nur einen Tag sei. Deshalb sei es erforderlich, nach dem Fest nicht viel Zeit verstreichen zu lassen und dessen Ablauf und Wirkung genau zu analysieren und zu prüfen, ob eine Wiederholung infrage kommt. Die Ergebnisse dieser Evaluierung seien dann dem Kulturausschuss vorzustellen. Auch FDP und UWG schlossen sich der positiven Bewertung des Konzeptes an, so dass der Beschluss am Ende einstimmig ausfiel.

Quelle: IKZ Reinhard Köster