Gesamtstrategie für die Fortentwicklung der Stadt Hemer

12.09.2017: Bei der Aufstellung eines Konzeptes sollen Fachleute, Politiker, aber auch Bürger in allen Ortsteilen beteiligt werden. Wie wird Hemer in einigen Jahrzehnten aussehen, wie wird sich die Stadt in der Region positionieren, welche Leistungen und Angebote wird die ihren Bürgerinnen und Bürgern machen können?

Wie entwickelt sich Hemer weiter. Die Luftaufnahme zeigt die Innenstadt mit dem Sauerlandpark sowie Stübecken und Landhausen am oberen Bildrand. Foto: Hans Blossey

Grundlage einzelner Weichenstellungen soll ein „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) werden, das im Laufe der kommenden zwölf Monate erarbeitet wird. Wie das im einzelnen geschehen soll, wird die Stadtverwaltung heute in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr erläutern.

Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 42. 000 Euro
Dazu wird auch der Chef eines Planungsbüros erwartet, das im Auftrag der Stadt die Regie bei der Erarbeitung des IKEK übernehmen wird. Die Gesamtkosten für das Konzept belaufen sich auf rund 67 000 Euro. Gut 42 000 Euro zahlen Bund und Land, den Rest muss die Stadt aus Haushaltsmitteln beisteuern.
Das IKEK soll als Gesamtstrategie dienen, mit der Hemer sich für die Zukunft gesellschaftlich, wirtschaftlich, kulturell und ökologisch aufstellen will. Deshalb werden nicht nur diverse Fachbereiche der Stadtverwaltung in die Erarbeitung des Konzeptes einbezogen, sondern auch die Politikerinnen und Politiker vor Ort sowie Fachleute außerhalb des Rathauses und auch die übergeordneten Behörden. Vor allem sollen aber auch die Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile mit am IKEK feilen und ihre Wünsche, Anregungen und Hinweise einbringen. Dabei sollen die Identität der Ortsteile mit ihrem kulturellen und architektonischen Erbe, aber auch die dörflichen Formen des Zusammenlebens bewusst berücksichtigt werden.

Auftaktveranstaltung findetam 18. Oktober statt

Die Erarbeitung des IKEK beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 18. Oktober, bei der allen Interessierten der Ablauf des Projektes erläutert wird. Im Laufe des November und Dezember finden die ersten Werkstatt-Treffen in den Ortsteilen statt, bei denen die Bürger direkt mitwirken können. Im Verlauf des dritten Quartals des kommenden Jahren soll das IKEK vorliegen.
Die heutige Ausschusssitzung beginnt um 17 Uhr im Rathaus. Weitere Themen sind unter anderem die Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus im Stadtgebiet und der Sachstand bei den Anlieger-Abrechnung nach Kommunalen Abgabe-Gesetz.

Quelle: IKZ Reinhard Köster